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Pflege e. V.

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Anfang August erscheint die erste Ausgabe von „Angehörige pflegen“, die Zeitschrift für die Pflege zu Hause. Das neue Fachmagazin ist auf die Bedürfnisse und Fragen pflegender Angehöriger zugeschnitten. Herausgeber ist der Pflege e.V., der als Partner den Bibliomed-Verlag gewinnen konnte. Prof. Christel Bienstein, Vorstand des Pflege e.V., freut sich, dass mit der neuen Zeitschrift die Möglichkeit besteht, wichtige Informationen pflegenden Angehörigen zugänglich zu machen: „Die neuesten Erkenntnisse müssen da ankommen, wo sie benötigt werden. Und wer kann das besser leisten als eine Zeitschrift, die versucht, die wichtigen Informationen zu bündeln. Diese kann man an die Hand nehmen, wenn es die Zeit erlaubt – aber man kann sie auch beiseite legen, wenn andere Aufgaben einen fordern.“ Die Zeitschrift erscheint viermal jährlich und hat eine Auflage von 120.000 Exemplaren. Der Bezug der Zeitschrift ist kostenfrei. Die Zeitschrift „Angehörige pflegen“ ist in Deutschland in jeder Geschäftsstelle der BARMER GEK kostenlos erhältlich.

Möchten Sie die Zeitschrift verteilen, können Sie diese gegen Versandkosten beim Pflege e.V. bestellen. Die kleinste Versandeinheit umfasst 20 Zeitschriften. Bitte beachten Sie, dass wir in diesem Fall Versandkosten berechnen. Diese betragen z.B. bei 60 Exemplaren ca. 6 Euro, bei 100 Exemplaren ca. 10 Euro, bei 200 Exemplaren ca. 15 Euro, bei 400 Exemplaren ca. 20 Euro, bei 600 Exemplaren ca. 25 Euro.

Informationen: info@stiftung-pflege.de
Online-Ausgabe: www.angehörige-pflegen.de

Die Vermeidung einer Mangelernährung von Menschen mit Pflegebedarf ist eine Herausforderung für die stationäre wie auch häusliche Pflege. Ein Forscherteam von Pflegewissenschaftlern an der Universität Witten/Herdecke hat das hochkalorische Produkt Pro Gourmet K400 in zwei Pflegeeinrichtungen getestet. Der hö­here Energiegehalt, der der Mangelernährung vorbeugen soll, wurde aus ernährungsphysiologischer Sicht nicht besser bewertet als bei gängigen Produkten. Jedoch haben die Testpersonen den intensiven, würzigen und überwie­gend guten Geschmack sowie die Produktvielfalt gelobt. Die Pflegenden beschreiben die schnelle und unkomplizierte Zubereitung als sehr vorteilhaft: „So können wir individuell reagieren und haben schnell das passende Gericht zur Hand – und wenn’s schmeckt, wird besser gegessen“. Die Konsistenz ist auch bei leichten Schluckstörungen gut geeignet. Negative Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet.

Pro Gourmet K 400 GmbH & Co. KG, Milchstraße 15 – 42553 Velbert – Amtsgericht Wuppertal – HRA 22238 – Steuer-ID: 139/5725/0944, Geschäftsführer: Detlev Dorendorf, Telefon: +49 (0) 2053 – 98 05 338, Email: info@k400.de


                  

Pflege geht uns alle an
 

dies ist das Motto des Pflege e.V., mit dem Bürger, Unternehmen, Fachleute und die Politik angesprochen werden.

  

Ein Thema, das jeder am liebsten vor sich herschiebt – aber meist auch mit persönlichen Ängsten verbindet.

  

Ein Thema, das die Verantwortung der Menschen und Generationen füreinander, aber auch eines jeden Einzelnen für sich selbst betrifft…
zeitloser Kalender mit Kunstwerken von Andreas Fröhlich

Als Pädagoge und Wissenschaftler hat Andreas Fröhlich sich immer schon mit der Förderung, Begleitung und Versorgung von schwer mehrfach beeinträchtigten Menschen beschäftigt. Als Künstler gibt er mit den Werken der Ausstellung „Köpfe“ einen weiteren Impuls, sich mit dem zu beschäftigen, was in den Köpfen von Menschen mit kognitiver Einschränkung vorgeht, was ihre Angehörigen erleben und wie sie von der Gesellschaft wahrgenommen werden.
Mit dem immerwährenden Kalender gelingt es, die Impulse seiner Ausstellung nach hause oder in das Arbeitsumfeld zu tragen und scheinbar Vertrautes neu zu sehen.
Das Department für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke, das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, Standort Witten und der gemeinnützige Verein Pflege e.V. leisten mit dem Kalender ihren Beitrag,
“Künstlerischer Ausdruck macht es aber möglich, sich Unsagbarem zuzuwenden, politisch unkorrekt zu sein, Begriffe zu verwenden, die man eigentlich nicht verwenden >darf< und trotzdem ganz nah bei der Wirklichkeit zu sein, trotzdem Würde nicht zu verletzen, sondern sogar deutlich zu zeigen. Dies jedenfalls ist meine Idee von den Köpfen.”
Andreas Fröhlich
Der Wandkalender mit Bildern der Kunstwerke und Texten von Andreas Fröhlich in der Größe 21×60 cm kann zum Preis von 25 € beim Pflege e.V. per Email bestellt werden.

Ein Krankenhaus gesund verlassen zu können, ist sicher der Wunsch aller Patienten. Leider ist dies nicht immer möglich. Werden Patienten in eine Pflegebedürftigkeit entlassen, ergeben sich zahlreiche Fragen für die Patienten und deren Angehörigen. In der Informationsbroschüre „Rückkehr aus dem Krankenhaus“, entwickelt und herausgegeben vom Pflege e.V., werden viele dieser Fragen beantwortet.

Die übersichtliche Zusammenstellung der wesentlichen Aspekte zur Organisation der Pflegesituation nach einem Klinikaufenthalt hat sich bereits bei mehreren tausend Patienten bewährt. Die Broschüre wurde durch die Robert-Bosch-Stiftung evaluiert und erhielt 2006 den Gisela-Rehfeld-Preis, bei neben dem unterstützenden, informativen Text die ansprechenden Aufmachung positiv herausgehoben wurde.

In der nun vorliegenden Neuauflage wurden die Angaben zu rechtlichen Vorgaben aktualisiert. Damit ist die Broschüre auch weiterhin eine wertvolle Begleitung im Entlassungsmanagement. Sie kann für eine Schutzgebühr von 7 Euro zzgl. Versand direkt beim Pflege e.V. bezogen werden. Für Krankenhäuser, die ihren Patienten die Broschüre kostenlos zur Verfügung stellen möchten, gelten Sonderkonditionen.

Die Bestellung erfolgt per E-Mail.

Erinnerung im heute verorten – Identität pflegen

Das Erinnerungswandbild ist eine kontinuierliche Einladung zum Rückblick. Intensität, Perspektive und Teilhabe wird vom Bewohner selber bestimmt. Die individuelle Nutzung des Angebotes fördert kommunikative, visuelle und kognitive Kompetenzen, das Identitätsbewusstsein wird gestärkt.

Das Erinnerungswandbild kann dabei unterstützen, Barrieren der Sprachlosigkeit zu überwinden. Ein Small-Talk über einzelne Motive in dem Erinnerungsbild kann sich schnell zu einem intensiven Gespräch entwickeln. Selbst einrichtungsfremde Personen finden schnell eine Identifikationsebene und damit ein gemeinsames Gesprächsthema: ein Kindergartenkind beispielsweise zeigt aufgeregt auf das Schneewittchen und taucht dann gemeinsam mit einer älteren Dame in die Märchenwelt ein.

Inspiriert durch die Motive können die Bewohner, mit oder ohne Unterstützung, in ihre Vergangenheit versinken oder ihre Erinnerungen mit Anderen teilen. Im besten Fall können sie so neben einem höheren Identitätsbewusstsein auch Gemeinschaft erfahren.
Die Vielfältigkeit der kunstvoll ineinander verwobenen Darstellungen lässt keine Langeweile aufkommen – es gibt immer wieder etwas zu entdecken. Die Bewohner empfinden eine Wertschätzung, durch das für sie entworfene Kunstwerk: die letzten 50 Jahre sind es wert, hier gezeigt zu werden – und „du“ bist ein Teil davon! Pflegende können sich gezielt erarbeitete oder zufällig gewonnene Einsichten in die Biographien der Bewohner bei der täglichen Arbeit nutzen. Das Erinnerungswandbild motiviert zur Lebendigkeit: zum Hinschauen, zum Geschichten erzählen, zum Singen oder selber Malen, zum Rückblicken und sich mitteilen. Etwas „Schönes“ zu sehen ist der gewöhnliche Grund, ein Bild aufzuhängen. Mit dem Erinnerungswandbild kann vieles mehr erreicht werden:

  • Verbesserung der Betreuungsqualität durch eine Gesprächsunterstützung und ein kontinuierliches Angebot zur Biographiearbeit.
  • Stärkung der Zukunftsfähigkeit des Hauses durch strategische Positionierung eines generationsübergreifenden Projektes, um Kinder, Jugendliche, Erwachsene mit dem Thema Alter über das Wandbild der Erinnerung einzuladen, Treffen zu veranstalten und weitere interaktive Projekte auszulösen.
  • Höhere Mitarbeiterzufriedenheit bzw. Verbesserung des Personaleinsatzes durch Nutzung von Kunst als Aus- und Eindruck zur kommunikativen Förderung zwischen Pflege und zu Pflegenden. Weiterentwicklung der Fachkompetenz in Biographiearbeit und persönlicher Reflexion.

Das Original des Wandbild ist in der Wohnanlage Sophienhof für alle Bewohner gut zugänglich installiert. Im Rahmen einer Fachtagung wird die Arbeit mit dem Bild erläutert und weiterentwickelt. Replikationen des Wandbildes geben Bewohnern weiterer Einrichtungen der Altenpflege die Möglichkeit, das Bild zu nutzen. Gerda Graf, Geschäftsführerin des Sophienhofs, beschreibt es so : „Das Wandbild besticht durch den hohen Anteil der Kreativität auf verschiedenen Ebenen und unterschiedlichen Zugängen. Das Künstlerische mit pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen zu verbinden ist eine Basis, die dem Menschen hilft, seine „Lichtungen“ aus der Vergangenheit wahr zu nehmen. Die Innovation steckt somit auch im Kontext einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung: Künstler tauchen in die Welt des Alters ein, das Alter nimmt die Kunst als Medium für Erinnerung auf und Pflegende haben die Möglichkeit einer Verbindung zwischen Alter, Kunst und Generationen. So nehmen Kinder, Schulklassen bis hin zu Projektarbeiten im Rahmen einer Unterrichtseinheit „Zeitzeugen“ das Bild oder Ausschnitte des Bildes gemeinsam wahr und erleben über Geschichte einen Zugang im Miteinander der Generationen“.

Dem Pflege e.V. ist es ein Anliegen, das Wandbild möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Daher können folgende Produkte bestellt werden:

  • Hochwertiger Druck auf Leinwand, wie im Original aus 8 Einzelteilen bestehend. Originalgröße: 8 x 100 x 80 cm, 1.300 €
  • Druck auf Tapete, Originalgröße 320 x 200 cm, für 360€
  • weitere Größen auf Leinwand, Stoff, Folie oder Papier möglich, Seitenverhältnis etwa 1:1,6, Preis auf Anfrage
  • Erinner-Dich-Spiel, 25 Doppel-Motive, in praktischem Karton, für 35 €
  • Postkartensatz 8 x 10 x 15 cm, für 5 €

Alle Preise zzgl. Versandkosten.

Bestellung per E-Mail

Das allgemein öffentliche Krankenhaus der Elisabethinen Linz ist das erste Krankenhaus in Österreich, dem der Pflege e.V. das Zertifikat “Angehörige jederzeit willkommen – ein erster Schritt zur angehörigenfreundlichen Intensivstation” verleihen konnte.

Generaloberin Sr. M. Friedburga Druckenthaner betont den Auftrag, den der Konvent der Elisabethinen als Träger erteilt:”Wir müssen die Menschen froh machen”. Übersetzt heißt dies, den Menschen in all ihren Bedürfnissen und Sorgen zu begegnen. Auf Grund dieses Leitsatzes waren laut Pflegedirektorin Hannelore Dirschlmayer-Steiner keine Maßnahmen -einmal abgesehen von der Antragstellung- notwendig, um das Zertifikat zu erlangen. “Vielmehr” so Dirschlmayer-Steiner “wird endlich einmal zur Sprache gebracht, was seit Jahren selbstverständlich gelebte Praxis ist.” Direktor Dr. Harnoncourt freut sich ebenfalls über die Auszeichnung, die anderen Intensivstationen helfen kann, sich an Vorbildern zu orientieren. “Es geht hier nicht um einzelne Handlungen, sondern um eine Grundhaltung. Das hat der Pflege e.V. erkannt und dass der Antrag von der gesamten Klinikleitung getragen werden muss mehr als richtig.”

Stefan Juchems überreichte im Namen des Pflege e.V. das Zertifikat an die Vertreter der Internen und der Operativen Intensivstation. Die Lösung in der Herausforderung der Angehörigenintegration liege in der Kommunikation – die kontinuierlicher und gezielter Schulung und Übung bedürfen. Die räumlichen Voraussetzungen seien in diesem Krankenhaus eine beispielhafte Basis, die aus anderen Häusern bekannten Problematiken gar nicht erst entstehen zu lassen, so Juchems.

Individuell zu vereinbarende Ruhezeiten, eindeutig benannte Ansprechpartner, die Versorgung in Einzelzimmern, teilweise sogar mit einem eigenen Aufenthaltsbereich für die Angehörigen im Zimmer (!) oder im angrenzenden Kloster sowie weitere Angebote für Angehörige zeigen, dass man hier der Bedeutung von Angehörigen in Krisensituationen entsprechen möchte. Nicht zuletzt zählt auch hier die Gastfreundschaft des Konventes: um die Verpflegung brauchen sich die Angehörigen von Intensivpatienten keine Gedanken zu machen.

Am 29.11.2009 wurde im Rahmen einer Feierstunde in der Wohnanlage Sophienhof ein Erinnerungs-Wandbild vom Pflege e.V. an die Wohnanlage Sophienhof übergeben. Das Bild mit der Größe von etwa 2×3 Metern bildet nun einen Kristallisationspunkt für Menschen, die in der Wohnanlage Sophienhof leben.

Die Idee für das Bild hatte Dr. Angelika Zegelin. Die renommierte Pflegewissenschaftlerin ist bekannt für ihre lebensnahen Ansätze im Kontext von Pflege, wie beispielsweise den Klinikspaziergang. In einer Art ‚Suchbild‘ werden unterschiedlichste Motive der 20er-80er-Jahre vereint, so dass es schier endlose Möglichkeiten gibt, Dinge zu entdecken und diese mit der eigenen Biographie zu verknüpfen. Die Künstlerinnengruppe ‚NeoCortex‘ (Ruth Gerresheim, Eveline Mürlebach und Alexandra Schütz), brachte die Idee in Form von Öl auf eine Leinwand. Alle drei Künstlerinnen sind Absolventinnen der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft mit Sitz in Alfter bei Bonn.

Der Pflege e.V. , bei der Dr. Zegelin dem Fachbeirat vorsitzt, beauftragte die Künstlerinnen mit der Realisierung, da sie sich bei der Initiative ‚Wandalismus‘ an der Alanus Hochschule in Alfter bereits hervorgetan hatten. Wandalismus versteht Wandmalerei nicht als Deko oder Luxustapete, sondern im Dialog mit der Örtlichkeit und im Blick des Betrachtenden entstehend.

Die Wohnanlage Sophienhof gGmbH in Niederzier öffnet sich ständig kreativen Möglichkeiten, um den Menschen neue Zugänge zu sich selbst zu ermöglichen. So war die Idee von der „Wissenschaft“ spontan in den praktischen Alltag integriert. Gerda Graf, Geschäftsführerin des Sophienhofs, ermöglichte die Finanzierung dieses Projektes, so dass es mehr als konsequent ist, das Erinnerungs-Wandbild am Sophienhof zu beheimaten.

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Ruth Gerresheim, Alexandra Schütz, Gerda Graf, Dr. Angelika Zegelin, Eveline Mürlebach, Prof. Christel Bienstein, Ingrid Diestelhorst und Dr. Klaus Maria Perrar vor dem Erinnerungs-Wandbild.

Reproduktionen des Erinnerungs-Wandbild werden ab März in gesamter Größe und auch in Auszügen erhältlich sein – so können viele Menschen dieses Bild zur Pflege ihrer Erinnerungen nutzen. Zur Bestellseite gelangen Sie hier.

Pflege geht uns alle an
 

dies ist das Motto des Stiftung Pflege e.V., mit dem Bürger, Unternehmen, Fachleute und die Politik angesprochen werden.

  

Ein Thema, das jeder am liebsten vor sich herschiebt – aber meist auch mit persönlichen Ängsten verbindet.

  

Ein Thema, das die Verantwortung der Menschen und Generationen füreinander, aber auch eines jeden Einzelnen für sich selbst betrifft…